Pfarrkirche St. Martin
Nähert sich der Besucher dem Ort Martinshöhe erblickt er schon von weitem den 36m hohen Glockenturm der katholischen Pfarrkirche St. Martin.
Die Kirche, gebaut im spätromanischen Stil mit gotischen Anklängen, bildet mit weiß verputzten Wandflächen und roter Sandsteinumrahmung ein weithin sichtbares Wahrzeichen auf der Sickinger Höhe. Zusammen mit dem im gleichen Stil gebauten Pfarrhaus steht sie im Mittelpunkt des Dorfes Martinshöhe.
St. Martin
Der heilige Martin von Tours ist Namenspatron des Ortes und der Kirche. Über dem Kirchenportal befindet sich ein in Stein gehauenes Bild und auf den farbenprächtigen Fenstern aus der Werkstatt des Bayerischen Hofglasmalers Franz Xaver Zettler wird die Lebensgeschichte des heiligen Martin erzählt.
Im Inneren der Kirche sind der Hochaltar, die beiden Seitenaltäre, die Orgel OPUS 1075 der badischen Hoforgelbaufirma Voit und der vom Würzburger Bildhauer Schiestel ausgearbeitete Kreuzweg sehenswert. Über dem Altar wölbt sich ein Chorbogen mit Motiven aus dem Weltgericht des Matthäusevangeliums, gemalt von P. Tutilo.
Der Grundstein für das Gotteshaus wurde am 14. November 1901 gelegt und die feierliche Konsekration durch Bischoff Busch fand am 19. Juli 1907 statt.
Ein Besuch der Kirche zum Anschauen und stillen Verweilen ist immer lohnenswert.

